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Ausstellung "sehen-erkennen"- Juli 2010
im Haus der Stadtgeschichte in Offenbach am Main


Ausstellung sehen-erkennen - Juli/August 2010 in Offenbach


         Willst Du Dich selber erkennen, so sieh, wie die anderen es treiben; 
         willst Du die andern verstehn, blick in Dein eigenes Herz.

              Friedrich Schiller

 


"Lebensbrücke" - Installation, Porzellan, Holz, Sand, Metall


„Begonnen hat die Karriere der Künstlerin ganz klassisch mit einer in den USA absolvierten Ausbildung als Keramikerin und weiteren Studien in Deutschland in den 70er Jahren. Einen Schwerpunkt legte sie bei ihrer Arbeit auf die Entwicklung spezieller Glasuren, die ihren Gefäßen einen ganz besonderen, sehr individuellen und subtilen Reiz verleihen.
Wie weit sie sich von dieser keramischen Tradition bei ihren heutigen Arbeiten löst, mag ein erster Hinweis auf den unglasierten Scherben der Objekte zeigen, die in ihrem klaren Weiß sehr nüchtern, manchmal sogar streng wirken und damit in einem gewissen Kontrast zu ihrem Titel stehen, der oftmals ein geradezu eruptives Kraftgemisch enthält: Aufbruch, Aggression, Verzweiflung, Hochmut, zerbrochener Lebenskreis, Entschlossenheit, aber auch Vertrauen, Emotion und Gelassenheit.

Edda Jende untersucht den unter diesen Begriffen subsumierten Gehalt an Gefühlen, die physischen und psychischen Erfahrungen und lotet den Begriff auf diese Weise in alle möglichen Richtungen aus, um anschließend möglichst viel von diesen Erkenntnissen in einer Materialisation komprimiert zu Darstellung bringen zu können“.

© Doris Hensch, e‐mail: d.hensch@gmx.de
Auszug aus der Einführungsrede zur Eröffnung der Ausstellung „Gedanken“ in Köln/Vingst im Jahr 2006

 

 

"Die Beobachter" - Installation, Porzellan auf Holz 



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